My Focus
Hallo! Und schön, dass du vorbeischaust!
In der Rubrik "My Focus" möchte ich Themen mit euch teilen, die mich interessieren und beschäftigen. Sowohl im positiven, als auch im negativen Sinn.
Dazu gehören vor allem mein Engagement zum Schutz der Berggorillas, der Austausch zu meinem Lieblingssport, dem American Football (NFL), meiner Liebe zur Natur, dem Wandern und Reisen und der Politik, speziell soziale Gerechtigkeit und alles eher links.
Diese Liste ist bei Weitem nicht vollständig! Alles rund um meine Leidenschaft, der Fotografie, findet ihr in der entsprechenden Rubrik!
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- Geschrieben von: Markus
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Jeder hat eine ganz eigene Geschichte. Und so ist es nicht verwunderlich, dass mich, bei meiner Vergangenheit, die Geschichten von Tennessee Williams schon immer angezogen haben.
Die zwischenmenschlichen Tragödien, die erst dann nachvollziehbar erscheinen, wenn man die jeweiligen Hintergründe der Akteure kennt.
Ich war noch sehr jung, als ich im Fernsehen die Verfilmungen von „Endstation Sehnsucht“ und „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ sah. Es waren Geschichten, die mich wohl schon damals ganz leicht an meine Geschichte erinnerten. Wenn wohl auch nur unterbewusst.
Aufgrund dieser Erinnerungen schlug ich augenblicklich zu, als ich sah, dass „Endstation Sehnsucht“ im Alten Schauspielhaus in Stuttgart aufgeführt wird.
Und was soll ich sagen? Ich war von der ersten bis zur letzten Minute in der Geschichte gefangen. Ja, die Energie, das Drama und die Darstellung des schwül-warmen Südstaaten-Schauplatzes fesselten mich.
Das Bühnenbild erschien so simpel und war doch einfach grandios. Die SchauspielerInnen zeigten in manchen Szenen Energie und Einsatz, die mich manchmal erschrecken ließen. Teilweise machte ich mir sogar Sorgen, ob einzelne Personen sich verletzt haben könnten. So zum Beispiel als Mitch (Marius Hubel) im Kampf zu Boden geworfen wurde und dabei gegen Tisch und Stühle knallte.
Eine andere Szene war so emotional, dass ein Glas von der Bühne geschleudert wurde und mich, in der ersten Reihe, am Schienbein traf. Zum Glück war es ein Bühnen-Glas. Also aus Plastik.
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- Geschrieben von: Markus
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In Zeiten ständiger Kriegspropaganda, Kriegsrhetorik und Angstmacherei tut es so richtig gut, von einem Politiker Worte des Friedens und der Diplomatie zu hören.
Ich spreche von Winfried (Winne) Hermann, dem langjährigen Verkehrsminister von Baden-Württemberg, der offensichtlich zum pazifistischen Flügel der Grünen gehört. Ja, ihr habt richtig gehört! Es gibt wohl einen pazifistischen Flügel dieser früheren Friedenspartei. Ein kleiner Gegenpol zu den Rüstungs- und Kriegsfreunden innerhalb dieser Partei, die zweifelsfrei die Mehrheit bilden.
Und gerade in diesen Zeiten, in denen sogar die deutsche Regierung anscheinend vergessen hat, was Völkerrecht bedeutet, möchte ich hier an dieser Stelle den Redebeitrag von Winne Hermann für den Ostermarsch in Alpirsbach am 4. April 2026 zur Verfügung stellen.
Ich kann nur jedem empfehlen diese Rede durchzulesen und darüber nachzudenken. Egal, welche Partei, Religion oder Nationalität.
Frieden geht uns alle an!
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- Geschrieben von: Markus
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Ende März 2026 war ich mal wieder im alten Schauspielhaus in Stuttgart. Gezeigt wurde „Der Hexer“, eine Inszenierung nach Edgar Wallace unter der Regie von Eva Hosemann.
Ich erwartete einen spannenden, nostalgischen Krimiabend mit Grusel und Witz. Und genau das bekam ich auch!
Dieses Theaterstück ist nun genau 100 Jahre alt. Ein guter Zeitpunkt, es noch einmal neu zu inszenieren.
Natürlich geht es mir wie den meisten in meinem Alter. Ich habe den Film „Der Hexer“ bereits als Kind gesehen und konnte damals nicht wirklich gut einschlafen. „Der Hexer“ weckt bei mir Kindheitserinnerungen.
Und so freute ich mich sehr auf den Theaterabend.
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- Geschrieben von: Markus
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Mit 18 Jahren bin ich in die Gewerkschaft eingetreten. Damals war es noch die ÖTV, die dann 2001 mit anderen Gewerkschaften zur Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fusionierte. Schon damals dachte ich, eine Gewerkschaft sollte es eigentlich besser wissen.
Heute bin ich nun fast 63 Jahre alt und musste mich zu einer harten Entscheidung, dem Austritt, durchringen.
Versteht mich nicht falsch! Gewerkschaft ist wichtig! Sogar entscheidend für Demokratie in „sozialer“ Marktwirtschaft. Deshalb würde ich auch jedem absolut empfehlen, in die für ihn zuständige Gewerkschaft zu gehen und für faire Arbeitsbedingungen und gute Tarifverträge zu kämpfen.
Auch ich habe über viele Jahrzehnte hart an der Seite vieler Gleichgesinnter gekämpft, gestreikt, gestritten, diskutiert und geworben.
Ich habe übergreifende Solidarität erlebt und bin nach sehr anstrengenden Streiktagen kaputt und zufrieden nach Hause gegangen.
Ja, es war eine tolle Zeit! Nie werde ich vergessen, wie man gemeinsam mit Bernd Riexinger, dem damaligen Gewerkschaftssekretär, im Gewerkschaftshaus saß und über notwendige Maßnahmen philosophierte.
Als Bernd dann 2012 Stuttgart Richtung Berlin wegen der „großen“ Politik verließ, veränderte sich ver.di in Stuttgart. Sie wurde braver, einige gingen in Rente und es kam zu einer Verjüngung. Dies wäre an für sich nicht schlecht, doch leider verlor sie dadurch auch das Kämpferische, den linken, sozialistischen Ansatz und den Mut. Die Gewerkschaft wurde bieder, verlangte von den Mitgliedern immer mehr Einsatz und verweigerte gleichzeitig den solidarischen Kampf.
Aktionen, die in anderen Ländern als verlängerte Mittagspause gelten, ersetzten Arbeitskämpfe, die den Namen auch verdienen. Kompromissbereitschaft auf Kosten der Arbeitnehmer. So zumindest empfand ich es.
Weiterlesen: Die ver.di-Krise - oder warum verlasse ich meine Gewerkschaft




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